PRESSEMITTEILUNG

Europäisches Netzwerk für Krisenkommunikation gegründet

Inhabergeführt und krisenerprobt: Engel & Zimmermann schließt sich mit drei ausländischen Beratungen zum Crisis Communications Network Europe (CCNE) zusammen / Zügiger Ausbau geplant

München, im Mai 2019. Auf Initiative der Engel & Zimmermann AG (Deutschland) haben sich die krisenversierten Kommunikationsagenturen Rosam.Grünberger Change Communications (Österreich), Daviso GmbH (Italien) und Van Hulzen Communicatie (Niederlande) zu einem europäischen Netzwerk für Krisenkommunikation zusammengeschlossen. Die Gründung des Crisis Communications Network Europe (CCNE) durch die vorerst vier Agenturen fand am Freitag, 17. Mai 2019, bei einem Treffen in Gauting bei München statt.

Das CCNE ist ein Zusammenschluss inhabergeführter, europäischer Agenturen, die über eine nachweisliche Expertise im Bereich der Krisenprävention und -kommunikation verfügen. Für ihre Kunden wollen die Mitglieder dadurch länderübergreifende Krisenfälle noch besser betreuen. „Wir haben intensive Gespräche im Vorfeld geführt, weil uns wichtig war, dass alle Agenturen einen vergleichbaren strategischen Ansatz haben und wir unseren Kunden gewissenhaft einen unserer Netzwerkpartner empfehlen können, wenn es die Situation erfordert“, sagt Sybille Geitel, Vorstand Engel & Zimmermann AG.

Um Kunden auch im Ausland optimal zu betreuen, müssen Agenturen die jeweilige Medienlandschaft genau kennen, die jeweilige Muttersprache fließend beherrschen und jederzeit vor Ort auf ein Netzwerk aus Rechtsanwälten, Laboren oder IT-Forensikern zugreifen können. „Über unsere Netzwerk-Partner sind wird dazu imstande und können besser als je zuvor komplexe internationale Fälle, aber auch Ad hoc-Mandate abdecken“, sagt Dr. Matthias Glötzner, Sprecher des CCNE. „Die positive Rückmeldung, die wir bereits im Vorfeld von Unternehmen auf dieses Projekt erhalten haben, hat uns darin bestätigt, den Aufbau dieses Netzwerks mit vollem Energieeinsatz zu forcieren. Denn klar ist: Auch beim Mittelstand, aus dem die meisten unserer Kunden stammen, machen Krisen nicht an Landesgrenzen halt.“

Ad hoc-Mandate und systematische Krisenprävention

Ein Schwerpunkt des CCNE liegt neben der Ad hoc-Betreuung auf gemeinsamen Projekten für eine systematische Krisenprävention, z. B. in Form von grenzübergreifend angelegten Krisensimulationen. Durch regelmäßige Treffen der Mitglieder ist auch der Know-how Transfer zwischen den Agenturen gewährleistet. „Was uns von anderen Netzwerken unterscheidet, ist, dass jede Beratung nur innerhalb ihres Heimatlandes niedergelassen ist und keine Konkurrenzsituation besteht“, sagt Geitel. „Dadurch können wir uns offen im Interesse des Kunden austauschen und ein wirklich lebendiges Netzwerk schaffen.“

Ausweitung auf weitere Mitgliedsländer 

Die vier Gründungsmitglieder waren sich bei ihrem Auftaktreffen einig, dass in den kommenden Monaten neben gemeinsamen Projekten auch die Ausweitung des Netzwerks hohe Priorität genießen wird. Bis Jahresende – so die Zielsetzung – sollen doppelt so viele Länder abgedeckt sein.

Bei dem Gründungstreffen in München haben die vier Mitglieder Dr. Matthias Glötzner (Engel & Zimmermann AG) und Dmitri Berkhout (Van Hulzen Communicatie) als Sprecher des Netzwerks gewählt. Die beiden Sprecher kommunizieren insbesondere für das gesamte Netzwerk betreffende Themenstellungen; ansonsten haben die Gründungsmitglieder vereinbart, dass jede Agentur in ihrem Heimatland nach außen als Sprecher in Erscheinung tritt.

Weitere Informationen:

Crisis Communications Network Europe c/o
Engel & Zimmermann AG
Unternehmensberatung für Kommunikation
Christian Wolfram
Am Schlosspark 15, 82131 Gauting bei München
Tel.: 089 – 893 563 558
E-Mail: c.wolfram@engel-zimmermann.de